Im Wilden Westen

Unser Abenteuer USA 2014

05Juli
2014

Sequoia NP oder was passiert, wenn man Signale übersieht und Abkürzungen nimmt

Eigentlich hatten wir alles so gut geplant, den Campingplatz in der Nähe des Südeingangs gewählt um am anderen Tag baldmöglichst im Sequoia anzukommen, eigentlich! Wahrscheinlich haben wir zig Warnhinweise auf dem Weg übersehen? So erklärte es uns die Dame am Nationalpark-Eingang jedenfalls, als sie uns mitteilte, dass wir hier unmöglich mit unserem RV (über 24 Fuss) hochfahren können, die Strassen seien zu eng und zu steil! Es wurde uns gesagt, dass Camper normalerweise von Norden über den Kings Canyon NP zum Sequoia stossen, einen Umweg von ca 2 Std, ein Klacks für hiesige Verhältnisse also. Man riet uns auf Visalia zurück und pber die 63-igste zum Kings Canyon zu fahren. Also machten wir kehrt und fuhren zurück...nur so dachten wir, war doch da eine Strasse die vor Visalia Richtung Norden ging, etwas kleiner aber direkter. Wieso also den "Umweg" machen? Also beschlossen wir diesen Weg zu nehmen, was zu Beginn auch ganz flott und ohne Probleme vor sich ging. Bis dann die Strasse etwas enger, immer kurvenreicher und steiler wurde. Natürlich wollten wir jetzt nicht mehr umkehren und bissen in den sauren Apfel, einige Passagiere wurden immer bleicher während die Strasse noch enger und kurvenreicher wurde. Wir hatten das Gefühl, dass die Strassenbauer hier keine Kurve ausgelassen haben, unsere Schweizer Pässe sind eine Spazierfahrt dagegen. Dank den hervorragenden Fahrkünsten unseres Chauffeurs erreichten wir dann schlussendlich alle einigermassen gesund und munter die "Passhöhe"



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Schlussendlich erreichten wir dach langer Reise endlich unser Ziel die Sequoias - Riesige, beeindruckende Bäume - wie klein ist doch der Mensch!



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Während wir so gemütlich durch den Park spazierten entdeckten wir im hohen Gras plötzlich einen Bärenmutter mit drei Jungen. Es war ein ganz spezielles Schauspiel diesen Bären zuzuschauen, sie zu fotographieren und ihnen so nah zu sein.



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Nach diesem Erlebnis fuhren wir weiter zu unserem vorreservierten Campingplatz nach Mariposa. Es wurde eine längere Fahrt und wir erreichten den Platz kurz vor Mitternacht. Ein langer, anstrengender aber aufregender und wunderschöner Tag ging zu Ende!

04Juli
2014

Weiterfahrt Richtung Sequoia NP

Wir haben unser nächstes Ziel vor Augen - den Sequoia NP, wo wir die riesigen Bäume sehen wollen. dazu müssen wir nun aber von LA eine weite Strecke bewältigen und so besteht dieser Tag hauptsächlich aus Reisen und ein wenig entspannen im Pool des Campingplatzes.

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03Juli
2014

Der Austausch

Es ist bereits 9h und niemand hat uns angerufen. Für uns ein no go! Was wenn wir tatsächlich auf diesem Parkplatz der Tankstelle übernachtet hätten? Also rufen wir erneut die Vermietung an. Man schickt uns in der Nähe zur Reparatur. Der Mechaniker ist auch erstaunt über den Zustand des Campers...sein Ausruf "oh Jesus"! Er rät uns, was wir schon längere Zeit ins Auge gefasst haben, zur Vermietung zu fahren und einen Austausch verlangen.

Also fahren wir weiter zurück nach Los Angeles. Die ganze Aktion kostet uns min. zwei Tage plus die Aktion mit der Klimaanlage! Wütend fahren wir nach LA und hauen dort gehörig auf den Tisch! Der Manager und sein Angestellter begutachten die Mängel des Campers und spielen die Mängel herunter - Wir müssen uns Sprüche anhören wie "I can fix it". Es folgen harte Verhandlungen, wir sind nicht bereit mit diesem RV weiter 4 Wochen herumzureisen, zu gefährlich scheint uns dies und zuviel haben dafür bezahlt, schlussendlich erreichen wir einen Austausch plus 3 Tage Gutschrift. Der "neue" RV wird für uns vorgefahren, einige Dinge müssen noch repariert werden, er ist notabene ebenfalls 8-jährig! Vor Ort müssen wir nun den alten Camper auräumen und alles im Ersatzfahrzeug verstauen. Man gibt uns keine Instruktionen und es sind wohl alle froh als wir das Gelände verlassen.

In der Ortschaft füllen wir noch kurz unsere Vorräte auf und fahren dann an einen nördlich von LA gelegenen Campingplatz. Dort heisst es dann erst einmal alles einräumen und schlussendlich bei einem Teller Pasta und einem Glas Wein entspannen. Kopf hoch, weiter geht's, wir lassen uns unsere Ferienlaune nicht verderben.

02Juli
2014

Unser Camper!

Heute haben wir einen langen Weg vor uns. Eigentlich wären wir gerne durch das Death Valley gereist, aber unser Vermieter verbietet dies im Juli. Zuerst sagte man uns auf eigene Verantwortung, dann hies es, es sei komplett verboten. Da wir in den Sequoia NP wollen, müssen wir also zurück nach Las Vegas. Danach wollen wir heute bis nach Barstow um morgen dann Richtung Norden (Bakersfield) zu fahren. Ehrlich gesagt wäre es wohl wirklich ein Risiko mit unserer alten "Kiste" durch das Death Valley zu fahren. Unser Camper ist ca. 10Jahre alt, einige Aussenklappen klemmen, der Abwassertank stinkt zum Himmel (auch wenn komplett leer) und 3x hatten wir mitten in der Nacht einen Gas-Alarm - es waren zum Glück Fehlalarme, aber das muss man beim ersten Mal zuerst rausfinden, so ein Alarm mitten in der Nacht macht Angst! Ausserdem stellt der Kühlschrank nicht automatisch auf Gasbetrieb um, bis wir das gemerkt haben verdarben einige Lebensmittel - und das Bier war selten richtig kalt!

Wir benutzen die Gelegenheit und besuchen in Las Vegas ein Outlet. Doch bei der Hitze macht das Shoppen nur mässig Spass (die einzelnen Geschäfte sind zwar klimatisiert, aber draussen ist es 40 G!). Danach fahren wir weiter Richtung Barstow. Nach einigen Kilometern leuchtet im Armaturenbrett die Motorwarnlampe. Wir kontrollieren den Ölstand auf einer Tankstelle und kontaktieren die Pannenhilfe unseres Vermieters. Es vergeht über eine halbe Stunde bis wir jemanden am Telefon haben. Es sei nun zu spät (17:30h!!!!) und keine Pannenhilfe mehr zu bekommen. Wir dürfen mit dieser Anzeige nicht weiterfahren, da der Motor sonst Totalschaden nehmen könnte und sollen auf diesem Parkplatz, bei über 40 Grad, im Wüstengebiet übernachten!!! Dies ist nun definitiv zuviel des Guten für uns und wir fahren erzürnt weiter bis zu unserem Etappenziel! Der Motor macht zum Glück mit und wir kommen wohlbehalten an. Mal sehen, morgen so haben sie uns versprochen, wird man uns kontaktieren.

01Juli
2014

Bryce Canyon/Zion NP

Der Name Bryce Canyon ist eigentlich falsch, vielmehr sieht es aus wie ein natürliches Amphietheater, eine Ansammlung halbkreisförmiger Aushöhlungen in einem Steilhang. Wir bestaunen dieses Riesenkunstwerk und wandern dem Rim entlang bei angenehmen Temperaturen auf ca. 2500m Höhe.


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Später fahren wir weiter zum Zion N'Park. im Gegensatz zum Bryce Canyon beeindruckt der Zion NP durch seine hohen, runbuckligen Berge. Man blickt hier nicht in einen Canyon, sondern hoch zu den Bergen, fast wie bei uns in der Schweiz.

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Gegen Abend fahren wir auf einen KOA Campingplatz in St.George/Hurricaine.

30Juni
2014

Amazing Antelope Canyon

Wieder fahren wir los um Neues zu entdecken. Das erste Etappenziel ist nicht weit und so erreichen wir kurz nach 10h den Parkplatz des upper Antelope Canyon. Die Bilder dieses engen Canyons, der uns eher an eine Grotte erinnert als an einen Canyon haben uns fasziniert, alao nichts wie hin! Der Canyon befindet sich auf Navajo Indianergebiet und das Ganze wird auch durch diese verwaltet. Man kann ihn nicht auf eigene Faust besuchen, sondern muss sich einer Gruppe mit Führer anschliessen. Bereits das Parkieren kostet und auch der etwa 1 1/2 stündige Ausflug ist nicht billig. Was solls? Wir haben Glück, der Andrang hält sich in Grenzen und wir können uns der 11h Gruppe anschliessen. Aufgeregt besteigen wir die Jeeps, welche uns durch sandiges Gebiet bis vor den Canyon bringen.


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Gespannt betreten wir mit unserer Gruppe den Canyon. Hier ist der Andrang gross, der Canyon oft sehr eng und viele Gruppen sind hintereinander unterwegs. Der Canyon aber ist umwerfend! Wir staunen ob der Farbe, den Beams (Lichtstrahlen, welche von oben in den Canyon scheinen) und den sich immer wieder ändernden Formen. Hier nur eine kleine Auswahl unserer unzähligen Fotos:




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Später fahren wir weiter Richtung Bryce Canyon NationalPark, wo wir auf einem Campingplatz direkt vor dem Park unterkommen.



29Juni
2014

Lake Powell / Horseshoe Bend

Am folgenden Morgen beschliessen wir noch eine Nacht länger an diesem schönen Ort zu bleiben und uns etwas auszuruhen.

Gegen Mittag besuchen wir den berühmten Horseshoe Bend, der sich ganz in der Nähe befindet. Der Colorado River macht hier eine Enge Kehre in Hufeisenform.


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Der Weg vom Parkplatz dorthin ist nur ca. 1km, aber bei 40 Grad in der Mittagssonne mit nur einer Wasserflasche und zum Schluss bergauf, eine Tortur:


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Danach füllen wir unsere Vorräte auf und entspannen uns am Pool oder im See. In der Sonne ist es unerträglich heiss, der angenehmste Aufenthaltsort ist das Wasser.








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28Juni
2014

Lake Powell

Gegen Mittag fahren wir los in Richtung Page. der Lake Powell ist unser nächstes Etappenziel. Es wird eine lange Fahrt, wir machen einen Abstecher und besuchen die schwindelerregende Navajo-Bridge


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gemäss Führer handelt es sich um einen Umweg von ca. 30 Minuten - daraus werde mehr als 2 Std., da die Weiterfahrt auf der 89-igsten gesperrt ist und wir umkehren und einen Umweg bzw. Irrweg fahren müssen, war dies vorher angeschrieben? Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass wir uns diese Frage stellen, auch nicht der letzte Umweg sein!
Spät aber glücklich erreichen wir den Lake Powell und ergattern einen der letzten Plätze diekt am See.


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27Juni
2014

Grand Canyon

Steht man zum ersten Mal am Rand des Grand Canyons, hält man den Atem an:


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so ergeht es uns auch. Wir übernachten auf einem einfachen aber wunderschönen Campingplatz am Desert View und erleben einen eindrücklichen Sonnenuntergang.


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Natürlich spazieren wir auch am Rim entlang, für ausgiebige Wanderungen ist es uns def. zu heiss!


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Der Aussichtsturm am Desert View:



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26Juni
2014

Route 66

Am Folgetag verlassen wir Las Vegas und machen uns auf den Weg zum Grand Canyon. Die Reise führt uns vorbei am Lake Mead, dem künstlichen See, der als Wasserlieferant für mehrere Bundesstaaten dient



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und dem eindrücklichen Hoover Dam, der den Colorado River nicht nur bändigt, sondern auch wichtiger Stromlieferant für Nevada und Arizona ist.


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Danach folget eine scheinbare Unendlichkeit dieses Landes. Zum krönenden Abschluss der Reise machen wir einen Abstecher auf einen Teil der legendären Route66. Get your kicks on Route66!



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